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Bundesverwaltungsgericht: Urteil zu Strandgebühren löst Debatte an der Küste aus

Bundesverwaltungsgericht : Urteil zu Strandgebühren löst Debatte an der Küste aus

Das Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Rechtswidrigkeit von Strandgebühren sorgt an der niedersächsischen Küste für Aufregung. Agrarminister Christian Meyer (Grüne) kündigte an, den Zugang zur Natur im Sinne der Bürger neu zu regeln.

Die jetzige Regelung im Waldgesetz des Landes sei überholt. Kläger Janto Just erwartet sogar Auswirkungen für alle Strände an Nord- und Ostsee. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte am Mittwoch die Eintrittsgebühren für zwei Strände in der Gemeinde Wangerland für rechtswidrig erklärt (Az.: 10 C 7.16). Eine Gebühr sei nur an solchen Abschnitten rechtens, an denen die Gemeinde für eine höhere Badequalität sorge, begründeten die Richter ihre Entscheidung. Das Aufstellen von Dixi-Klos, Mülleimern oder provisorischen Umkleidehäuschen reiche allein nicht aus, hieß es.