Ursache des tödlichen Kran-Unfalls in Bad Homburg weiter unklar

Ursache des tödlichen Kran-Unfalls in Bad Homburg weiter unklar

Knapp vier Wochen nach einem tödlichen Kran-Unfall in Bad Homburg ist die Ursache für das Unglück weiter unklar. Ein Sachverständiger des TÜV untersuche derzeit den Kran, sagte gestern die Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft, Doris Möller-Scheu.

Die tonnenschwere Maschine war am 11. Dezember auf das Dach eines Supermarktes gekracht und hatte es durchbrochen. Eine 45-jährige Frau wurde von den Trümmern erschlagen, sieben Menschen wurden verletzt, darunter die Mutter der Getöteten und der Kranführer.

In die Vorgänge auf der Baustelle sind mehrere Firmen involviert. Die St. Ingberter Baugruppe Peter Gross hatte den Kran dort eingesetzt, das Gerät aber von der Firma BBL Baumaschinen mit Sitz in Friedrichsthal gemietet. Letztere hatte nach dem Unfall mitgeteilt, dass es sich bei dem Kranführer nicht um einen ihrer Mitarbeiter handele. Die Baufirma Peter Gross habe ihrerseits einen Subunternehmer beauftragt. Die habe den Kran nach dem Aufbau betrieben und den Kranführer gestellt.

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