Unbestatteter Deutscher findet letzte Ruhe

Unbestatteter Deutscher findet letzte Ruhe

Wien. Glückliches Ende einer traurigen Geschichte: Ein seit Wochen in Österreich unbestatteter Toter aus Deutschland wird nun wohl doch in seiner Heimat die letzte Ruhe finden. Gleich mehrere Menschen wollen die Kosten für die Beisetzung übernehmen. Der 40-jährige Lkw-Fahrer war Ende November auf einem Rastplatz in Kärnten zusammengebrochen und vermutlich an einem Infarkt gestorben

Wien. Glückliches Ende einer traurigen Geschichte: Ein seit Wochen in Österreich unbestatteter Toter aus Deutschland wird nun wohl doch in seiner Heimat die letzte Ruhe finden. Gleich mehrere Menschen wollen die Kosten für die Beisetzung übernehmen. Der 40-jährige Lkw-Fahrer war Ende November auf einem Rastplatz in Kärnten zusammengebrochen und vermutlich an einem Infarkt gestorben. Seitdem liegt seine Leiche in der Pathologie des Landeskrankenhauses Klagenfurt, weil seiner Familie Heimtransport und Bestattung zu teuer sind. Gestern meldeten sich dann aber mehrere Deutsche, die helfen wollen. Sie hatten von dem Fall in den Medien erfahren. "Erst hat sich wochenlang niemand gekümmert, jetzt wollen ihn gleich mehrere haben", sagt Helmut Pirolt von der Bestattung Kärnten. Unter anderem wollen Freunde des Mannes aus Gülzow in Mecklenburg-Vorpommern nun Geld sammeln. "Wenn die Urne angefordert wird, muss der Besteller die Kosten für die Feuerbestattung der österreichischen Gemeinde Techlsberg zurückerstatten", sagt Pirolt. Dort soll die Leiche am Freitag eingeäschert werden. Die Gemeinde, in der der Mann gestorben war, hatte sich schließlich bereiterklärt, die Kosten für die Einäscherung - exakt 2350 Euro - zu übernehmen. Wird die Urne nicht bis Ende nächster Woche von den Freunden angefordert, sollen die sterblichen Überreste des Mannes auf dem Gemeindefriedhof Techlsberg beigesetzt werden. dpa