Türkischer Vater gesteht Tötung seiner Tochter

Türkischer Vater gesteht Tötung seiner Tochter

Schweinfurt. Die Tötung seiner 15-jährigen Tochter hat gestern ein türkischer Familienvater vor dem Landgericht Schweinfurt gestanden. "Das, was ich getan habe, ist furchtbar", ließ der Angeklagte erklären. In der Tatnacht habe er einen Einbrecher vermutet, sich deshalb ein Küchenmesser geschnappt und zugestochen. Einen Einbrecher gab es aber nicht

Schweinfurt. Die Tötung seiner 15-jährigen Tochter hat gestern ein türkischer Familienvater vor dem Landgericht Schweinfurt gestanden. "Das, was ich getan habe, ist furchtbar", ließ der Angeklagte erklären. In der Tatnacht habe er einen Einbrecher vermutet, sich deshalb ein Küchenmesser geschnappt und zugestochen. Einen Einbrecher gab es aber nicht. Stattdessen attackierte der heute 46-Jährige laut Anklage seine schlafende Tochter Büsra. Das Mädchen verblutete nach 68 Messerstichen. Die Anklage geht von einem sogenannten Ehrenmord aus. "Der Angeklagte war mit dem modernen Lebensstil seiner Tochter nicht einverstanden", sagte Oberstaatsanwalt Rainer Gündert. Büsra habe einen Freund gehabt - ihrem Vater habe das nicht gefallen. dpa