Tradition aus dem 12. Jahrhundert: Die Queen lässt die Schwäne auf der Themse zählen

Tradition aus dem 12. Jahrhundert : Die Queen lässt die Schwäne auf der Themse zählen

Die Schwanenzähler sind wieder fünf Tage lang auf der Themse in Großbritannien unterwegs. Seit Montag werden auf einem Abschnitt des Flusses von Ruderbooten aus die Vögel gesucht und geschaut, ob es ihnen gut geht.

Das Spektakel hat in Walton-on-Thames bei London begonnen und endet am Freitag in Abingdon nahe Oxford.

„Swan Upping“ ist eine britische Tradition, die etwa bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Damals hielten Angestellte des Palastes nach herrenlosen Schwänen Ausschau, die einen wichtigen Bestandteil des royalen Speiseplans ausmachten.

Heute dient die Zählung rein wissenschaftlichen Zwecken; die Vögel werden geschützt. Den Schwänen droht eine Reihe von Gefahren zum Beispiel durch Füchse und Angelschnüre, in denen sie sich verfangen. Vor allem Angriffe durch Hunde und den Amerikanischen Nerz hätten deutlich zugenommen, berichtete der königliche Schwanenmarkierer David Barber. Das „Swan Upping“ findet jedes Jahr im Juli statt.

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