Mann schießt um sich: Tote und Verletzte nach Schießerei in Toronto

Mann schießt um sich : Tote und Verletzte nach Schießerei in Toronto

Die kanadische Metropole Toronto ist drei Monate nach einer brutalen Amokfahrt erneut von einer Gewalttat erschüttert worden: Bei einer Schießerei wurden am Sonntagabend drei Menschen getötet, zwölf weitere wurden verletzt.

Unter den Toten war auch der mutmaßliche Täter, der nach Angaben der Ermittler nach einem Schusswechsel mit der Polizei tot aufgefunden wurde. Das Tatmotiv war zunächst unklar.

Der 29-jährige Angreifer habe gegen 22 Uhr auf der Danforth Avenue im griechischen Viertel mehrfach auf Menschengruppen geschossen, teilten Sonderermittler gestern mit. Polizisten hätten den Mann an einer Kreuzung gestellt, wo es einen Schusswechsel gegeben habe. Daraufhin sei der Mann geflohen. Später fanden ihn die Polizisten tot auf der Straße. Zunächst war unklar, ob der Schütze von Polizisten erschossen wurde oder sich selbst das Leben nahm.

Ein Augenzeuge beschrieb den Todesschützen als weißen Mann zwischen 30 und 40, komplett schwarz gekleidet. Anwohner berichteten von einer Serie von Schüssen, gefolgt von den Schreien davonlaufender Menschen. Unter den Verletzten soll auch ein Mädchen sein, das in Lebensgefahr schwebe. Kanadas Premierminister Justin Trudeau sprach von einer „Tragödie“.

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