„The Voice of Germany“ Saarbrücker Sänger James Boyle liefert sich Battle mit Zwillingen – und überrascht Mark Foster

Berlin · Ein alter Typ gegen zwei teuflische Schwestern: Der Saarbrücker Sänger James Boyle sang bei den Battles in der Show „The Voice of Germany“ gegen Christina und Dionisia Gravou. Mit dem Song „Hit the Road Jack“ versuchten die Drei ihren Coach Mark Foster von sich zu überzeugen.

Mark Foster hat seinen Entertainer bei The Voice of Germany gefunden. Dem Saarbrücker Sänger James Boyle attestierte er nach seinem Battle-Auftritt gegen die 20-jährigen Zwillinge Christina und Dionisia Gravou die Note Eins-Plus-mit-Sternchen und wählte ihn ohne zu zögern in die Sing-offs.

TVOG: James Boyle singt „Hit the Road Jack“

In der 13. Folge der diesjährigen The Voice of Germany-Staffel ging es in die vierte Runde der Battles. Die Sängerinnen und Sänger desselben Teams traten gegeneinander an. Anschließend wurde nur einer oder eine von den Coaches in die nächste Runde gewählt.

Der 54-jährige James Boyle aus Saarbrücken hatte sich zuvor für Mark Foster als Coach entschieden, nachdem der Chöre-Sänger und Rea Garvey für den Saarländer mit der rauen Stimme gebuzzert hatten. In den Battles stand er nun den beiden Schwestern Christina und Dionisia Gravou gegenüber und sang mit ihnen im Dreier-Duett den emotional aufgeladenen Song „Hit the Road Jack“.

The Voice of Germany: James aus Saarbrücken singt für die Coaches
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The Voice of Germany: James aus Saarbrücken singt für die Coaches

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Foto: ProSieben/SAT.1/André Kowalsk

The Voice of Germany: Coach Mark Foster will Emotionen sehen

Als sehr besonderes Battle bezeichnete Mark Foster die Konstellation der Schwestern zusammen mit James Boyle. Mit dem Song „Hit the Road Jack“ wollte er starke Emotionen aus den beiden Sängerinnen und dem Sänger herauskitzeln. „Es ist ein Spielchen zwischen einem Frauenchor und einem alten Typen, der viel Scheiße gebaut hat. Ich finde, da passt James perfekt rein“, begründete der Coach die Auswahl des Liedes.

Doch leichter gesagt als getan: Bei den Proben fiel es den Dreien sichtlich schwer, Wut und Ärger in ihre Stimmen zu packen. Dazu kam, dass Boyle kurzum das Tempo des Songs änderte, was Mark Foster kritisierte. „Wenn ich vor mich hin singe, ich mit meinem Californien-leger-Snoop-Dogg-Style, ich mach‘s automatisch im Kopf langsamer“, verteidigt sich der 54-Jährige mit einem Lachen im Gesicht.

Auf der Bühne in Show 13 war von den Unsicherheiten der Dreien jedoch nichts mehr zu hören. Mit kraftvoller Stimme sangen die von Mark Foster als „Evil Sisters“ getauften Schwestern gegen den „alten Typen“ an, setzten ihn mit voller Wucht auf die Straße. James Boyle hingegen entschuldigte sich mit seiner kratzigen und rauen Stimme bei den beiden Frauen getreu des Songtextes vielmals.

The Voice of Germany-Coaches loben den Auftritt von James Boyle – Mark Forster überrascht

Lob gab es für die Drei nach dem Battle von allen vier Coaches. Rea Garvey bewunderte, dass das Terzett das Lied „Hit the Road Jack“, das eigentlich keiner mehr hören will, wieder hörbar gemacht habe. Peter Maffay schloss sich dieser Meinung an und auch Stefanie Kloß, Frontfrau der Band Silbermond, fand den Auftritt gelungen. Bei James aber würde man ihrer Meinung nach mehr Lebenserfahrung und musikalische Erfahrung heraushören, als bei den 20-jährigen Zwillingen.

Dem schloss sich Team-Coach Mark Foster an und wählte den gebürtigen US-Amerikaner in die nächste Runde. „James ist ein Entertainer, noch bevor er singt“, fasst der Popsänger zusammen. Er zeigte sich überrascht von dem unterhaltsamen Auftritt und meinte, dass sich der Saarbrücker dadurch als versierter Sänger entpuppt habe. „Ich hab dich ein bisschen unterschätzt. Ich dachte, du bist sehr auf dieses rockige, hardcoremäßige, punkige getrimmt“, lobte Mark Foster den Saarländer. Nun wird sich Boyle in den Sing-Offs erneut beweisen müssen, wenn er The Voice of Germany werden möchte.

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