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Tatverdächtiger im Fall Freiburg schweigt weiter

Tatverdächtiger im Fall Freiburg schweigt weiter

Die Ermittler prüfen nach der Festnahme eines Flüchtlings im Fall einer getöteten Studentin in Freiburg das Umfeld des Verdächtigen. Der 17-Jährige verweigere weiter die Aussage, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Freiburg . Der Staatsanwaltschaft zufolge gibt es keine Hinweise darauf, dass der Jugendliche die getötete 19-Jährige kannte. Die junge Frau habe sich zwar in der Flüchtlingshilfe engagiert. Ob sie jedoch dadurch Kontakt mit dem Verdächtigen hatte, sei nicht sicher. Der 17-Jährige aus Afghanistan, der 2015 nach Deutschland kam, sitzt seit Freitag in Untersuchungshaft. Er soll die Studentin Mitte Oktober vergewaltigt haben. Sie starb am Tatort.

Die Festnahme des 17-jährigen Flüchtlings hat eine scharfe Kontroverse ausgelöst. Die Bundesregierung verurteilte das Verbrechen und warnte gleichzeitig vor Pauschalurteilen gegenüber Migranten. Die "Tagesschau" musste sich gegen Kritik verteidigen, nicht über den Fall berichtet zu haben.