"Tante Lizzy" macht die Sitzordnung

Langenburg. Besuche im Buckingham Palace sind für Philipp Fürst zu Hohenlohe-Langenburg (Foto: dpa) normal. Schließlich trifft sich der Chef des Hauses Hohenlohe-Langenburg mindestens zweimal im Jahr mit den Mitgliedern des englischen Königshauses - im Mai zum Pferderennen und im Winter zur Jagd. Doch die Reise nach London am 29

Langenburg. Besuche im Buckingham Palace sind für Philipp Fürst zu Hohenlohe-Langenburg (Foto: dpa) normal. Schließlich trifft sich der Chef des Hauses Hohenlohe-Langenburg mindestens zweimal im Jahr mit den Mitgliedern des englischen Königshauses - im Mai zum Pferderennen und im Winter zur Jagd. Doch die Reise nach London am 29. April ist auch für Durchlaucht und seine Gemahlin Saskia etwas Besonderes. "Wenn die ganze Welt nach Westminister Abbey schaut und die Hochzeit von William und Kate sehen will, ist dies auch für mich nicht alltäglich, sondern spannend und aufregend", gesteht der 41-jährige. Zu Hohenlohe-Langenburg und Gemahlin gehören wie Max Markgraf von Baden (77) und dessen Frau Valerie zu den ausgewählten deutschen Gästen der Traumhochzeit im englischen Königshaus, mit dem die Häuser in Baden-Württemberg verwandt sind. Der Markgraf ist der Cousin des britischen Thronfolgers Prinz Charles. Zu Hohenlohe-Langenburgs Großmutter war eine Schwester von Prinz Philip."William und Harry sind meine Cousins zweiten Grades", erklärt der Adelige. Mit seiner Frau gehört Zu Hohenlohe-Langenburg zu den 1900 Augenzeugen der Trauung in Westminster Abbey sowie zu den 600 Gästen des anschließenden großen Empfangs im Buckingham Palace. Der Ball am Abend findet allerdings ohne die Vertreter der Häuser Baden und Hohenlohe-Langenburg statt: "Da ist nur der engste Familienkreis mit dabei." Durchlaucht gehört nicht dazu, obwohl er auf Platz 165 der britischen Thronfolge rangiert. Wie die meisten Gäste hält sich der Fürst bei der Hochzeit an die Kleiderordnung. Smoking und Frack sind absolut tabu. "Da die Hochzeit vormittags stattfindet, trage ich natürlich den Morning suit, einen Cutaway", berichtet er. Wo der Hohenlohe-Fürst und seine Frau in der Kirche und beim großen Empfang sitzen werden, ist noch das Geheimnis von "Tante Lizzy", wie zu Hohenlohe-Langenburg die englische Königin nennt.

Und was ist mit dem Hochzeitsgeschenk? Gibt es, wie bei Bürgerlichen üblich, einen Katalog mit Sachen, die man etwa bei Harrods kaufen kann? "Nein", sagt der Fürst lachend. William und Kate hätten darauf hingewiesen, dass sie ein Spenden-Konto eingerichtet haben um damit wohltätige Einrichtungen zu unterstützen. dpa

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