Stuttgart rückt dem Feinstaub mit Klebstoff zu Leibe

Stuttgart rückt dem Feinstaub mit Klebstoff zu Leibe

Stuttgart. Im Kampf gegen den gesundheitsschädlichen Feinstaub geht Stuttgart ungewöhnliche Wege: Eine Lösung aus Calcium- und Magnesiumacetat (CMA) soll die winzigen Abgaspartikel festkleben. Versuchsweise wurden gestern Morgen am Neckartor - dem seit Jahren am höchsten mit Feinstaub belasteten Ort in Deutschland - rund 1000 Liter CMA-Lösung versprüht

Stuttgart. Im Kampf gegen den gesundheitsschädlichen Feinstaub geht Stuttgart ungewöhnliche Wege: Eine Lösung aus Calcium- und Magnesiumacetat (CMA) soll die winzigen Abgaspartikel festkleben. Versuchsweise wurden gestern Morgen am Neckartor - dem seit Jahren am höchsten mit Feinstaub belasteten Ort in Deutschland - rund 1000 Liter CMA-Lösung versprüht. Laut Stadt wurde der Stoff bisher meist in Skandinavien als Taumittel im Winterdienst eingesetzt, sei aber auch zum Binden von Feinstaub geeignet. CMA soll am Neckartor zunächst zwei Monate lang getestet werden. dpa

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