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Studie zeigt Verbindung zwischen Genen und Gewalttaten

Studie zeigt Verbindung zwischen Genen und Gewalttaten

Ist das gewaltsame Handeln bestimmter Straftäter angeboren? Bei der Beantwortung dieser Frage sind Wissenschaftler eventuell einen Schritt weiter gekommen. Einer gestern in der Zeitschrift "Molecular Psychiatry" veröffentlichten Studie zufolge identifizierten sie die beiden Gene, die in mutierter Form bei Gewaltverbrechern besonders häufig vorkommen.

Für die Studie untersuchten die Forscher das Erbgut 800 inhaftierter Finnen und verglichen die Ergebnisse mit denen der Durchschnittsbevölkerung. Die Forscher relativieren allerdings das Ergebnis ihrer Arbeit. Beim Menschen seien die beiden mutierten Gene "ziemlich gewöhnlich". Die Mehrheit der Menschen mit diesen Risiko-Genen begehe keine gewaltsamen Verbrechen.