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Studie: Wer Überstunden macht, wird eher depressiv

Studie: Wer Überstunden macht, wird eher depressiv

London. Langfristig mehrere Überstunden am Tag erhöhen das Risiko für eine schwere Depression. Das ergab eine Langzeitstudie mit mehr als 2000 Angestellten britischer Behörden. Bei Menschen mit drei bis vier Überstunden täglich war die Wahrscheinlichkeit für eine schwere Depression viel höher als bei Angestellten ohne Mehrarbeit

London. Langfristig mehrere Überstunden am Tag erhöhen das Risiko für eine schwere Depression. Das ergab eine Langzeitstudie mit mehr als 2000 Angestellten britischer Behörden. Bei Menschen mit drei bis vier Überstunden täglich war die Wahrscheinlichkeit für eine schwere Depression viel höher als bei Angestellten ohne Mehrarbeit. Die Forscher vom University College London und dem Finnischen Institut für Arbeitsmedizin berichten im Fachjournal "PLoS ONE" über die Ergebnisse.In die Studie flossen Daten von 1626 Männern und 497 Frauen ein, im Mittel waren sie 47 Jahre alt. Sie wurden zwischen vier und sieben Jahre begleitet. Elf Prozent von ihnen arbeiteten im Schnitt elf Stunden und mehr am Tag Insgesamt entwickelten 3,1 Prozent der 2123 Befragten (66 Menschen) eine schwere Depression. Bei den 1105 Menschen mit 7 bis 8 Arbeitsstunden waren es 38, bei den 227 Befragten mit 11 bis 12 Stunden 10 Betroffene. dpa