Saar-Landesmedienanstalt warnte vor der ersten Staffel Teaser veröffentlicht: Zweite Staffel von Netflix-Hit „Squid Game“ kommt

Los Angeles/Saarbrücken · Mit einem kurzen Clip hat Netflix die Vorfreude auf die zweite Staffel des südkoreanischen Serienhits „Squid Game“ ordentlich angeheizt. Die Landesmedienanstalt des Saarlandes hatte bei der ersten Staffel vor den schädlichen Folgen für Kinder gewarnt.

Squid Game: Teaser für zweite Staffel veröffentlicht
Foto: dpa/Noh Juhan

„Squid Game“ wird fortgesetzt: Ein gerade mal zehnsekündiges Video auf Twitter zeigt das Auge einer animierten Puppe – vermutlich die „Young-hee“-Puppe aus der ersten Staffel. Dazu war die Ankündigung zu lesen: „Squid Game kommt offiziell für Staffel 2 zurück!“. Wann genau es weitergeht, blieb zunächst offen.

Bereits im Januar hatte es Berichte über eine Fortsetzung gegeben. Demnach hatte Ted Sarandos, Co-CEO von Netflix, diese bei einer Telefon-Konferenz bestätigt. „Squid Game“ ist für den Streaminganbieter Netflix der bisher größte Hit. Die Thrillerserie wurde in den ersten vier Wochen nach dem Start im vergangenen Herbst in 142 Millionen Haushalten angesehen.

Unter das kurze Video wurde ein Statement von Regisseur und Erfinder Hwang Dong-hyuk gepostet, in dem er erste Details zur zweiten Staffel verriet: „Gi-hun kehrt zurück. Der Frontmann kehrt zurück“, hieß es. Auch der Mann im Anzug könne wieder dabei sein. Gi-hun und der Frontmann wurden in der ersten Staffel von den Schauspielern Lee Jung-jae und Lee Byung-hun gespielt.

„Squid Game“ ist eine Mischung aus Thriller und Gesellschaftskritik: In einer Spielshow treten Hunderte hoch verschuldeter Menschen von völlig unterschiedlicher sozialer Herkunft in Kinderspielen gegeneinander an, um ein Preisgeld in Millionenhöhe zu gewinnen. Verlierer werden in dem makabren Wettbewerb umgehend getötet.

Die Serie führte hierzulande auch zu Kritik. Die Landesmedienanstalt des Saarlandes hatte vor den schädlichen Folgen der Serie für Kinder gewarnt. Ruth Meyer, Direktorin der Landesmedienanstalt, nennt die Serie „ethisch fragwürdig“ und „teilweise verstörend“. Die Intensität der Gewalt in der Serie sei punktuell sehr hoch, vor allem aus der Sicht eines jungen Publikums.

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