27. Juni 2024 „Unwettergefahr“ – DWD mit düsterer Siebenschläfer-Tag-Vorhersage

Service · Der Siebenschläfertag naht: „Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag“ – wie viel Wahrheit steckt dahinter? Das ist die Langzeit-Vorhersage für das Saarland und Rheinland-Pfalz.

 „Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag“ – so lautet eine bekannte Bauernregel. Doch für den 27. Juni 2024 hat der Deutsche Wetterdienst eine düstere Prognose. (Symbolfoto)

„Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag“ – so lautet eine bekannte Bauernregel. Doch für den 27. Juni 2024 hat der Deutsche Wetterdienst eine düstere Prognose. (Symbolfoto)

Foto: dpa/Christoph Schmidt

Update vom 25. Juni: Jetzt wird es ernst – zwei Tage vor dem viel erwarteten Stichtag gibt der Deutschen Wetterdienst (DWD) eine genaue Vorhersage heraus. Lesen Sie hier, wie das Wetter am Siebenschläfertag 2024 wird.

„Unwettergefahr“ – DWD mit düsterer Siebenschläfer-Tag-Vorhersage

Update vom 21. Juni: Es bleibt dabei: Der Siebenschläfertag am 27. Juni 2024 bringt laut dem Wetterportal „wetterdienst.de“ durchwachsenes Wetter für das Saarland und Rheinland-Pfalz. Die Aussichten sind alles andere als sonnig und sommerlich: Bei Höchsttemperaturen von 22 bis 23 Grad im Südwesten werden vermehrt Regenschauer erwartet. Gemäß dem „Hundertjährigen Kalender“ deutet diese Vorhersage auf einen verregneten Sommer hin.

Die aktuelle Trendprognose des DWD verstärkt diese Befürchtungen und zeichnet ein düsteres Bild: „Unwettergefahr! Schwülwarm mit Höchstwerten zwischen 25 und 30 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus unterschiedlichen Richtungen, bei Gewittern Sturmböen“, warnt der DWD eindringlich und sagt für ganz Deutschland meist wolkiges bis stark bewölktes Wetter mit Schauern und Gewittern voraus.

Siebenschläfer 2024 – so soll diesen Sommer das Wetter werden

Erstmeldung 18. Juni: „Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag“, besagt eine alte Bauernregel aus dem sogenannten „Hundertjährigen Kalender“. Der Siebenschläfertag am 27. Juni ist daher für viele mehr als nur ein Datum. Es lohnt sich, einen Blick auf die Wetterprognose für diesen besonderen Tag zu werfen. Wer möchte nicht wissen, ob uns eine Hitzewelle bevorsteht oder ob der Sommer im Saarland und Rheinland-Pfalz buchstäblich ins Wasser fällt? Doch wie verlässlich sind die Prognosen des „Hundertjährigen Kalenders“ wirklich? Fragen über Fragen über Fragen, die wir Ihnen nachfolgend beantworten wollen.

DWD und „Wetterdienst“: Vorhersage für den Siebenschläfertag 2024

Der Siebenschläfertag am 27. Juni 2024 bringt laut „wetterdienst.de“ durchwachsenes Wetter für das Saarland und Rheinland-Pfalz. Die Aussichten sind alles andere als sommerlich. Temperaturen zwischen 19 und 20 Grad bei Regenschauern sind kein Grund zur Freude für Sonnenanbeter.

Gemäß dem „Hundertjährigen Kalender“ lässt diese Vorhersagen einen regnerischen Sommer befürchten. Doch die Trendprognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) weckt leise Hoffnung. In Deutschland wird voraussichtlich ein „meist stabiles Hochdruckwetter mit längeren sonnigen Abschnitten“ erwartet. Angesichts der etwas ansteigenden Temperaturen bleibt jedoch ein örtliches Gewitterrisiko bestehen. Um einen besseren Eindruck für das mögliche Wetter der kommenden Wochen zu gewinnen, lohnt sich ein Blick auf die Langzeitprognosen.

Langzeitvorhersage: Unwetter und wechselhafte Temperaturen bis Anfang Juli erwartet

Mehrere Wettermodelle zeigen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für extreme Wetterereignisse in den kommenden Wochen. Besonders Ende Juni bis Anfang Juli drohen heftige Unwetter.

Wetter-Experte Dominik Jung von „wetter.net“ warnt vor einem wechselhaften und nassen Wetter bis zum 3. Juli. „Die Temperaturen fahren Achterbahn“, so Jung, und eine größere Hitzewelle sei nicht in Sicht. Prognosen zufolge wird der Juli weder besonders kühl noch besonders warm ausfallen.

Auch wenn die Wetterprognosen für den 27. Juni 2024 für Freunde sonniger Sommertage ernüchternd sind, sollten sie mit Vorsicht genossen werden. Langfristige Wettervorhersagen sind oft unzuverlässig und geben eher Trends als genaue Bedingungen an.

Siebenschläfertag: So verlässlich ist der „Hundertjährige Kalender“

Der Kalender geht auf die Beobachtungen eines Mönchs aus dem 17. Jahrhundert zurück. Obwohl diese jahrhundertealten Methoden faszinieren, kritisieren Wissenschaftler ihre mangelnde Genauigkeit und das Fehlen moderner meteorologischer Daten. Die Vorhersagen sind oft zu allgemein und ungenau, um wirklich verlässlich zu sein.

Trotzdem bleibt die Siebenschläfertag-Regel populär und regt die Fantasie vieler Wetterinteressierter an. Besonders in ländlichen Regionen hat der Siebenschläfertag einen festen Platz im Jahreslauf und wird mit vielen traditionellen Festen und Bräuchen gefeiert. Ob sie sich bewahrheitet, bleibt abzuwarten – aber sicher ist: Der Siebenschläfertag sorgt jedes Jahr für spannende Diskussionen.

Welche Siebenschläfer-Bauernregeln gibt es?

  • Scheint am Siebenschläfer Sonne, gibt es sieben Wochen Wonne.
  • Wie das Wetter am Siebenschläfer sich verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt.
  • Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag.
  • Regnet’s am Siebenschläfertag, der Regen sieben Wochen nicht weichen mag.
  • Schlafen die Siebenschläfer im Regen, wird’s ihn noch sieben Wochen lang geben.
  • Werden die sieben Schläfer nass, regnet’s noch lange Fass um Fass.
  • Wie’s Wetter am Siebenschläfertag, so der Juli werden mag.
  • Ist der Siebenschläfer nass, regnet’s ohne Unterlass.

Woher kommt der Siebenschläfertag?

Dem Siebenschläfertag liegt eine bemerkenswerte Geschichte zugrunde, die weit über das bekannte Sprichwort hinausgeht. Wussten Sie, dass der namensgebende Siebenschläfer, eine der größten einheimischen Schlafmäuse, mehr als sieben Monate Winterschlaf hält und 2004 zum Tier des Jahres gewählt wurde? Dabei hat er eigentlich nichts mit dem Siebenschläfertag zu tun. Beide Namen haben jedoch denselben Ursprung: die Legende der sieben Schläfer von Ephesus.

Diese Legende erzählt von sieben jungen Christen, die vor Verfolgung in eine Höhle bei Ephesus, in der heutigen Türkei, flohen. Dort wurden sie lebendig eingemauert, aber sie starben nicht, sondern fielen in einen tiefen Schlaf. Fast 200 Jahre später, am 27. Juni, wurden sie lebendig entdeckt und geweckt. Dieses Wunder inspirierte die Namensgebung sowohl für den Siebenschläfertag als auch für das gleichnamige Nagetier.

Der Siebenschläfertag hat daher eine besondere Bedeutung, nicht nur für die Wettervorhersage, sondern auch in der Kulturgeschichte. Während der Tag heute oft mit Wetterprognosen verbunden wird, erinnert die ursprüngliche Geschichte an Glauben und Wunder.