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Sekundenschlaf am Steuer: Jeder Vierte ist schon eingenickt

Sekundenschlaf am Steuer: Jeder Vierte ist schon eingenickt

Stockdunkle Nacht außerhalb des Scheinwerferkegels, die Augen werden schwer, immer öfter muss man gähnen: Wohl fast jeder Autofahrer hat das schon erlebt. Etwa jeder Vierte ist einer Umfrage zufolge schon mindestens einmal vor Müdigkeit am Steuer kurz eingeschlafen. Weitere sechs Prozent gaben an, sie seien schon häufiger eingenickt. Auftraggeber der Umfrage war der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) in Bonn.

Müdigkeit wirkt sich nach DVR-Angaben ähnlich aus wie Alkohol: Konzentration und Reaktionsvermögen lassen deutlich nach. Wer nur für drei Sekunden einnickt, legt bei Tempo 100 rund 83 Meter im Blindflug zurück. Wer erste Anzeichen für Müdigkeit wie brennende Augen oder häufiges Gähnen bei sich bemerkt, sollte handeln: Der DVR rät in solchen Situationen zu Pausen mit einem Schlaf von 10 bis maximal 30 Minuten oder zu etwas Bewegung an der frischen Luft. Grundsätzlich sollten Autofahrer unterwegs etwa alle zwei Stunden Pausen einlegen. Gut ein Drittel der Befragten hält sich an diese Empfehlung und unterbricht nach ein bis zwei Stunden erstmals die Fahrt.