Sechs Monate Haft und Geldstrafe für falschen Bombenalarm

Genf · Sechs Monate Gefängnis und mehr als 46 000 Euro Strafe: Das ist die Quittung, die ein Inder für einen falschen Bombenalarm am Flughafen Genf-Cointrin bekommen hat. Wie die Schweizer Zeitung "Le Matin" gestern berichtete, wollte der 39-Jährige mit seiner falschen Warnung Mitte Oktober verhindern, dass er seinen Flug nach Moskau verpasst. Von dort aus wollte er nach Indien weiterfliegen, um seine Familie zu besuchen. Weil er spät dran war, sagte der Mann einer Angestellten der Fluggesellschaft Aeroflot , dass in der Maschine eine Bombe sei. Die Passagiere mussten aussteigen und mehr als hundert Polizisten und Sicherheitsbeamte durchsuchten das Flugzeug - vergeblich. Der Genfer Polizeichef François Waridel sagte, die Strafsumme entspreche den Aufwendungen für den Großeinsatz.

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