Schlichter sollen in Frankreichs Zügen Vandalismus verhindern

Paris. Im Kampf gegen Vandalismus und rücksichtsloses Verhalten in Zügen setzt die französische Staatsbahn SNCF auf Jugendliche und junge Erwachsene aus Problemvierteln. Rund hundert junge sogenannte Mediatoren sollten eingestellt werden, kündigte SNCF-Chef Guillaume Pepy gestern an

Paris. Im Kampf gegen Vandalismus und rücksichtsloses Verhalten in Zügen setzt die französische Staatsbahn SNCF auf Jugendliche und junge Erwachsene aus Problemvierteln. Rund hundert junge sogenannte Mediatoren sollten eingestellt werden, kündigte SNCF-Chef Guillaume Pepy gestern an. Die Schlichter sollen in Zügen mitreisen und im Dialog mit den Passagieren klar machen: "Nein, im Zug wird nicht geraucht, man legt seine Füße nicht auf die Sitze, man macht nichts kaputt", sagte Pepy. Eingestellt werden sollen die rund hundert Mediatoren im Rahmen der sogenannten Zukunftsarbeitsplätze für schlecht ausgebildete Jugendliche und junge Erwachsene aus Problemvierteln. Die sozialistische Regierung will insgesamt 150 000 solcher subventionierten Stellen schaffen und diese zu drei Vierteln finanzieren. afp

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