Russischer Soldat soll schlafende Familie getötet haben

Russischer Soldat soll schlafende Familie getötet haben

Mit Schüssen aus einem Kalaschnikow-Sturmgewehr sowie Bajonettstichen hat vermutlich ein russischer Soldat in Armenien fast eine ganze Familie getötet. Nur ein Kleinkind von sechs Monaten habe den Angriff in den frühen Morgenstunden schwer verletzt überlebt, teilten die Behörden gestern mit.

Nach der Bluttat in Gjumri, der zweitgrößten Stadt des Landes, nahmen die Behörden einen russischen Soldaten unter dringendem Tatverdacht fest. Waleri P. habe ausgesagt, er habe bei der Familie Wasser trinken wollen, daraufhin sei ein Streit mit dem Hausherrn eskaliert. Medien zufolge war der 18-Jährige "psychisch auffällig".

Der Soldat war den Ermittlungen zufolge von seiner in Gjumri stationierten Einheit desertiert und am frühen Montagmorgen am Haus der Familie angekommen. Dort habe er erst die Eltern, dann die beiden Kinder, die Schwiegertochter sowie die fast zweijährige Enkelin getötet.