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Rio wappnet sich vor Olympia gegen Zika-Virus

Rio wappnet sich vor Olympia gegen Zika-Virus

Die Stadtverwaltung von Rio de Janeiro will nach eigenen Angaben alles unternehmen, um Athleten und Besucher der Olympischen Sommerspiele vor einer Ansteckung mit dem Zika-Virus zu schützen. Einen Monat vor der Eröffnungszeremonie am 5. August werde ein Expertenteam alle Wettkampfstätten inspizieren und Brutstätten der Stechmücken ausmerzen, die als Überträger des Virus gelten.

Das Virus grassiert derzeit in Südamerika. Es ist normalerweise nicht tödlich und führt bei rund 20 Prozent der Infizierten zu grippeähnlichen Symptomen. Schwangere können das Virus auf ihre ungeborenen Kinder übertragen, bei denen es zu Fehlbildungen führen kann. Allein in Brasilien wurden so seit Oktober 3893 Neugeborene mit einem zu kleinen Kopf registriert.