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Prinz Charles, Thronfolger von Großbritannien, mit Coronavirus infiziert

Thronfolger von Großbritannien : Prinz Charles ist mit dem Coronavirus infiziert

Der britische Thronfolger hat sich wahrscheinlich bei einem seiner Termine angesteckt – bislang hat er nur milde Symptome.

Der britische Thronfolger Prinz Charles hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Er habe nur milde Symptome und sei ansonsten bei guter Gesundheit, teilte der Palast am Mittwoch in London mit. Mit seinen 71 Jahren gehört Charles bereits zu den Senioren mit erhöhtem Risiko, an einer schweren Form der Lungenkrankheit Covid-19 zu erkranken. Er hatte in der vergangenen Woche trotz der Pandemie noch sehr viele Termine wahrgenommen.

Seine Frau, Herzogin Camilla (72), sei ebenfalls getestet worden, hieß es in der Mitteilung. Bei ihr wurde den Angaben zufolge keine Infektion festgestellt. Das Paar sei nun in häuslicher Isolation auf Schloss Balmoral in Schottland. Charles arbeite von dort aus.

Der Prinz müsse nicht im Bett liegen, sondern sei guter Dinge, zitierte die Nachrichtenagentur PA eine nicht näher genannte Quelle. Ärzten zufolge ist es unwahrscheinlich, dass der 71-Jährige schwere Symptome entwickelt. Er habe bereits seine Söhne Harry (35) und William (37) sowie seine Mutter informiert. Die Queen und Charles haben sich zuletzt vor etwa zwei Wochen kurz gesehen. „Ihre Majestät, die Königin, ist bei bester Gesundheit“, sagte ein Palastsprecher.

Unklar war zunächst, ob Königin Elizabeth II. (93) und ihr Mann, Prinz Philip (98), getestet wurden. Die beiden hatten sich bereits in der vergangenen Woche nach Schloss Windsor, westlich von London, zurückgezogen. Die Queen hatte vorsichtshalber eine Woche früher als geplant ihre Osterferien begonnen. Philip war mit dem Hubschrauber vom Landsitz Sandringham nach London geflogen worden. Die beiden gelten wegen ihres hohen Alters als besonders gefährdet.

Charles und Camilla hatten noch vor wenigen Wochen über das Coronavirus gescherzt. „Ich bin in Selbstisolation“, sagte die Herzogin, als sie bei einem Besuch des Londoner Verkehrsmuseums Anfang März einen Ein-Personen-Bunker betrat.