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Polizeianwärter sichtete Beweismaterial im Fall Lügde

Missbrauch auf Campingplatz : Polizeianwärter sichtete Beweismaterial im Fall Lügde

Im Fall des vielfachen Kindesmissbrauchs auf einem Campingplatz in Lügde ist ein Polizist in Ausbildung mit der Auswertung von sichergestelltem Datenmaterial beauftragt worden.

Es handele sich um einen Kommissaranwärter, der mit der Sichtung der Beweismittel betraut gewesen sei, sagte eine Sprecherin des nordrhein-westfälischen Innenministeriums. Der Fall des Kindesmissbrauchs in Lügde im Kreis Lippe hat sich zu einem Polizeiskandal entwickelt. Reul hatte am Donnerstag eingeräumt, dass 155 Datenträger, die als Beweismaterial gelten, seit Wochen verschwunden seien. Ein Sonderermittler des Landeskriminalamts soll den Verbleib der Datenträger klären.