Polizei fehlt im Mordfall Maria Bögerl weiter eine heiße Spur

Polizei fehlt im Mordfall Maria Bögerl weiter eine heiße Spur

Heidenheim. Die Polizei hat im Fall der entführten und ermordeten Bankiersfrau Maria Bögerl noch immer keine heiße Spur. Gestern schlossen die Beamten eine Suchaktion rund um den Fundort der Leiche der 54-Jährigen ab, bei der zahlreiche Gegenstände entdeckt wurden. Man wisse aber bisher nicht, ob sie im Zusammenhang mit der Tat stehen

Heidenheim. Die Polizei hat im Fall der entführten und ermordeten Bankiersfrau Maria Bögerl noch immer keine heiße Spur. Gestern schlossen die Beamten eine Suchaktion rund um den Fundort der Leiche der 54-Jährigen ab, bei der zahlreiche Gegenstände entdeckt wurden. Man wisse aber bisher nicht, ob sie im Zusammenhang mit der Tat stehen. "Momentan gibt es keine Anhaltspunkte, woanders zu suchen", sagte ein Polizeisprecher. Am Samstag hatte eine Hundertschaft der Bereitschaftspolizei den Waldbereich und ein benachbartes Rapsfeld durchkämmt.Die Entführung und die frühe Ermordung von Maria Bögerl deuten nach Ansicht eines Experten für Kidnapping auf eine unprofessionelle Tat. "Wahrscheinlich war es eine spontane Entführung, die nicht längerfristig geplant war", sagte der Direktor des Kieler Instituts für Krisenforschung, Frank Roselieb. Die verwesten Überreste der vor drei Wochen entführten Frau waren am Donnerstagabend durch Zufall vom Hund eines Spaziergängers aufgespürt worden. Der oder die Täter hatten ihr Opfer erstochen. Die Polizei hatte das Gebiet an den Tagen nach der Entführung am 12. Mai durchsucht, allerdings ohne Spürhunde. Diese Entscheidung soll nun auf den Prüfstand kommen. dpa