Opfer im Armbrust-Fall offenbar mit K.-o.-Tropfen betäubt

Tote gehörten zu Gruppe „Welterneuerer“ : Opfer im Armbrust-Fall wohl mit K.o.-Tropfen betäubt

Im Passauer Armbrust-Fall gehen die Ermittler davon aus, dass die beiden Opfer mit K.o.-Tropfen betäubt wurden, bevor sie von einer 30 Jahre alten Frau aus Rheinland-Pfalz mit einer Armbrust getötet wurden.

Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Passau am Montag. Nachdem die Frau vor gut drei Monaten ihre beiden Begleiter, 53 und 33 Jahre alt, in einer Pension im bayerischen Passau getötet haben soll, richtete sie sich selbst mit einer Armbrust. Die Ermittler gehen davon aus, dass die 30-Jährige ihre Begleiter mit deren Einverständnis tötete. Die drei Toten in Passau gehörten nach Angaben des Sprechers zu einer Gruppe, die sich als „Welterneuerer und Welterschaffer“ gesehen hatte und der Meinung war, mehrfach wiedergeboren worden zu sein.

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