Niemand weiß, warum er eine Frau in Voerde vor den einfahrenden Zug stieß

Staatsanwaltschaft : Motiv des Zugschubsers von Voerde bleibt weiterhin unklar

Drei Wochen nachdem eine Frau in Voerde vor einen einfahrenden Zug gestoßen wurde, haben die Ermittler noch kein Motiv für die Tat gefunden. „Es gibt nach wie vor keinen irgendwie nachvollziehbaren Grund, warum er die Tat begangen hat“, sagte Staatsanwalt Alexander Bayer.

Er hoffe, dass sich der 28 Jahre alte Beschuldigte gegenüber dem psychiatrischen Sachverständigen äußere. Der in Deutschland geborene Serbe habe bei einem ersten Termin mit dem Psychiater seine Bereitschaft angedeutet. „Da erhoffe ich mir auch eine Einlassung zur Sache, aber eben auch zu den Hintergründen“, sagte Bayer.

Zeugen hatten geschildert, dass sich der Mann der ihm unbekannten 34-Jährigen von hinten genähert und sie ins Gleisbett gestoßen habe. Der mutmaßliche Täter sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Eine Blutuntersuchung hatte Hinweise auf einen Kokain-Konsum des 28-Jährigen ergeben.

(dpa)
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