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New York will wegen Becher-Verbot in Berufung gehen

New York will wegen Becher-Verbot in Berufung gehen

New York. Wenige Stunden vor dem Inkrafttreten hatte ein Gericht in New York das umstrittene Verbot riesiger Softdrink-Becher in der US-Metropole gekippt - aber Bürgermeister Michael Bloomberg will an dem Kampf gegen Fettleibigkeit festhalten. Bloomberg wies die Entscheidung des Richters gestern als "total falsch" zurück

New York. Wenige Stunden vor dem Inkrafttreten hatte ein Gericht in New York das umstrittene Verbot riesiger Softdrink-Becher in der US-Metropole gekippt - aber Bürgermeister Michael Bloomberg will an dem Kampf gegen Fettleibigkeit festhalten. Bloomberg wies die Entscheidung des Richters gestern als "total falsch" zurück. Zuvor hatte er bei Twitter bereits verkündet, dass die Stadt "so bald wie möglich" gegen das Urteil in Berufung gehen werde. Der Bürgermeister verweist auf Studien, wonach fast 60 Prozent der Bewohner von New York übergewichtig oder fettleibig sind. Bei den Kindern sollen rund 40 Prozent betroffen sein. Die Stadtverwaltung hatte das Verbot von XXL-Softdrinks im vergangenen September erlassen, in der Nacht zu Dienstag sollte es in Kraft treten. afp