Neue Probleme im Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko

Neue Probleme im Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko

Washington. Im Kampf gegen die Ölpest vor der US-Küste gibt es neue Probleme. Die Regierung sprach von einem Leck in der Nähe des Bohrlochs am Meeresgrund. Außerdem sammele sich möglicherweise Methangas über dem Bohrloch. Die Einsatzleitung der Regierung und BP-Experten hätten in der Nacht zu Montag über das weitere Vorgehen beraten, teilte die Behörde mit

Washington. Im Kampf gegen die Ölpest vor der US-Küste gibt es neue Probleme. Die Regierung sprach von einem Leck in der Nähe des Bohrlochs am Meeresgrund. Außerdem sammele sich möglicherweise Methangas über dem Bohrloch. Die Einsatzleitung der Regierung und BP-Experten hätten in der Nacht zu Montag über das weitere Vorgehen beraten, teilte die Behörde mit. Zunächst sollten die "Belastungstests" aber weitergehen. Dadurch werde ermittelt, ob das Bohrloch weiter mit einem Zylinder abgedichtet bleiben soll oder ob das Steigrohr der Belastung nicht standhält. Dann müssten die Ventile des Zylinders wieder geöffnet werden.BP hatte zunächst am Sonntag Erfolge gemeldet: Seit Donnerstag fließe kein Öl mehr aus dem Bohrloch, der neue meterhohe Zylinder habe das Leck geschlossen. Vermutlich könne die "Kappe" die Öffnung unter Verschluss halten, bis Anfang August das Leck tief im Meeresboden endgültig mit Schlamm und Zement versiegelt wird, meinte BP. dpa

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