Millionen begrüßen 2009

Millionen begrüßen 2009

Hamburg. Funkelndes Feuerwerk, knallende Sektkorken und gigantisches Geböller: Rund um den Globus haben Millionen von Menschen in das neue Jahr gefeiert. Den Anfang machten die Bewohner der südpazifischen Kiribati Inseln um elf Uhr mitteleuropäischer Zeit (MEZ) am Mittwoch. Als letztes begrüßten die Menschen am Donnerstag um zwölf Uhr MEZ im Pazifik-Inselstaat Samoa das Jahr 2009

Hamburg. Funkelndes Feuerwerk, knallende Sektkorken und gigantisches Geböller: Rund um den Globus haben Millionen von Menschen in das neue Jahr gefeiert. Den Anfang machten die Bewohner der südpazifischen Kiribati Inseln um elf Uhr mitteleuropäischer Zeit (MEZ) am Mittwoch. Als letztes begrüßten die Menschen am Donnerstag um zwölf Uhr MEZ im Pazifik-Inselstaat Samoa das Jahr 2009. In Berlin feierten traditionell hunderttausende gut gelaunter Menschen auf Deutschlands größter Silvesterparty zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor - allerdings nicht ganz so ausgelassen wie in den Jahren zuvor. Zu den Klängen von Louis Armstrongs "What A Wonderful World" erleuchtete um Mitternacht das Neujahrsfeuerwerk den Himmel über dem Tiergarten. Bunte Sterne, Blumen und Kreise stiegen in die Luft, unten fielen sich die Menschen in die Arme und küssten sich. Zahlreiche Nachtschwärmer reisten wieder aus dem Ausland an. Insgesamt waren die Partygäste weniger euphorisch als in den Vorjahren. Kaum jemand klatschte um Mitternacht, nur wenige zündeten Wunderkerzen an. Trotzdem feierten die Menschen wie jedes Jahr bis in die frühen Morgenstunden. Dann erst rückten die Männer in Orange an, um die Überreste der riesigen Party wegzufegen.

Bei klirrender Kälte begrüßten eine Million New Yorker im Herzen Manhattans das neue Jahr. Ex-Präsident Bill Clinton und seine Frau, die künftige US-Außenministerin Hillary Clinton, drückten eine Minute vor Mitternacht den Knopf, der nach alter Tradition die leuchtende "Zeitkugel" über dem Times Square herabschweben ließ. Der Kristallball erreichte den Boden um 24 Uhr - sechs Stunden nach der deutschen Zeit. Die Zeremonie geht auf eine Seefahrertradition zurück, bei der die Zeit durch eine an einer Stange herabsinkende Kugel gemessen wurde.

Mit einem großen Feuerwerk begrüßte London das Jahr 2009. Rund 400000 Nachtschwärmer hatten sich in der Silvesternacht bei frostigen Temperaturen rund um den Westminister Palast und am Themse-Ufer versammelt, um das zwölf Minuten dauernde Feuerwerk vor der Kulisse des Riesenrads "London Eye" zu sehen. Die ersten Raketen stiegen pünktlich zu den mitternächtlichen Glockenschlägen von Big Ben in die Luft.

In Frankreich wurden in der Silvesternacht nach Polizeiangaben 445 Autos in Brand gesteckt - etwa 20 Prozent mehr als im Jahr zuvor. dpa

Bei klirrender Kälte begrüßten eine Million New Yorker im Herzen Manhattans das neue Jahr.

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