Mehrere Menschen sterben bei Taifun „Lingling“ in Korea

Wirbelsturm zieht weiter nach Russland : Tote nach Taifun „Lingling“ in Korea

Der Taifun „Lingling“ hat am Samstag mehrere Menschen in Süd- und Nordkorea in den Tod gerissen. Das südkoreanische Innenministerium teilte am Sonntag mit, dass drei Menschen ums Leben gekommen und 24 weitere Personen, darunter auch Polizeikräfte und Feuerwehrleute, verletzt worden seien.

Die staatlichen Medien im abgeschotteten Nordkorea vermeldeten später unter Berufung auf den Katastrophenschutz, fünf Menschen seien infolge des tropischen Wirbelsturms gestorben. „Lingling“ hatte zunächst im Süden und danach im Norden der geteilten koreanischen Halbinsel gewütet, bevor er weiter in Richtung Russland zog. Besonders stark betroffen war in Südkorea die Westküste. In Südkorea waren laut offiziellen Angaben etwas mehr als 161 000 Haushalte zeitweise ohne Strom.