Kunstaktion für den Frieden : Statt Glockenklang tönt Gelächter vom Kirchturm

Frankfurt (epd). Über ein geradezu himmlisches Lachen dürften sich demnächst die Anlieger der evangelisch-lutherischen Wartburg-Gemeinde in Frankfurt wundern. Vom 17. bis zum 25. Juni wird statt des Glockenschlags alle Viertelstunde ein herzhaftes Gelächter vom Kirchturm schallen. „Lachen reißt mit, besitzt heilende Kraft, hat einen sozialen Charakter und eine befreiende Qualität“, erläuterte Pfarrer Thomas Diemer gestern.

(). Über ein geradezu himmlisches Lachen dürften sich demnächst die Anlieger der evangelisch-lutherischen Wartburg-Gemeinde in Frankfurt wundern. Vom 17. bis zum 25. Juni wird statt des Glockenschlags alle Viertelstunde ein herzhaftes Gelächter vom Kirchturm schallen. „Lachen reißt mit, besitzt heilende Kraft, hat einen sozialen Charakter und eine befreiende Qualität“, erläuterte Pfarrer Thomas Diemer gestern.

Die Klang-Installation stammt von den Frankfurter Künstlerinnen Carolyn Krüger und Brigitte Kottwitz. Sie sehen das Lachen als „Zeichen und Mittel zum Frieden zwischen den Menschen“. Der ungewohnte Klang vom Kirchturm herab sei ein Angebot: „Wenn man jemanden anlacht, bekommt man ein Lachen zurück.“ Ob die fröhliche Kunst tatsächlich ansteckend wirkt, können nicht nur die Kirchenmitglieder und Anwohner ausprobieren. Die „Erste weltweite Lachyoga-Konferenz“ wird nächste Woche in der Wartburg-Gemeinde ein „Lach-Gebet für Frieden“ abhalten.