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Keine Hoffnung mehr für Piloten

Keine Hoffnung mehr für Piloten

Nach dem Absturz eines Flugzeugs bei einer Luftwaffenübung im Sauerland setzen die Ermittler auf die Auswertung der gefundenen Daten-Rekorder. Die Geräte sollen möglichst rasch Erkenntnisse zum Unfallhergang liefern.

Über das Schicksal der Insassen des abgestürzten Learjets gibt es bisher keine endgültige Klarheit. Nach Einschätzung der Polizei sind die beiden Ex-Militärpiloten tot. "Wir gehen davon aus, dass beide nicht überlebt haben", sagte ein Sprecher in Meschede. Am Wrack waren Leichenteile gefunden worden.

Die an dem Manöver beteiligte Privatmaschine war am Montag in etwa 2500 Metern Höhe mit einem Eurofighter der Luftwaffe kollidiert. "Es handelte sich um eine Art Abfangübung", sagte ein Sprecher der Luftwaffe. Dabei sollte sich einer der beiden beteiligten Kampfjets vor das zivile Flugzeug setzen, um es zu führen. So etwas werde per Sichtkontakt und Handzeichen verabredet, erläuterte der Sprecher.