Keine Favoritin, aber vorne dabei

Düsseldorf. Lena Meyer-Landrut (Foto: dapd) dürfte nach aktuellen Prognosen unter die ersten Zehn kommen, ist aber nicht die Titelfavoritin für den Eurovision Song Contest 2011. Letztes Jahr um diese Zeit führte sie in den Rankings der Wettbüros bereits. Diesmal werden vor allem Frankreich und Irland hoch gehandelt

Düsseldorf. Lena Meyer-Landrut (Foto: dapd) dürfte nach aktuellen Prognosen unter die ersten Zehn kommen, ist aber nicht die Titelfavoritin für den Eurovision Song Contest 2011. Letztes Jahr um diese Zeit führte sie in den Rankings der Wettbüros bereits. Diesmal werden vor allem Frankreich und Irland hoch gehandelt. Lena muss aber keine Angst haben, Letzte zu werden, sie pendelt nach den Wettquoten so um Platz 6.Lenas eigener Großvater, Andreas Meyer-Landrut, glaubt nicht, dass seine Enkelin den Titel ein zweites Mal holen kann. Der frühere Diplomat sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", seit dem Ende des Kommunismus habe der Contest eine derartige politische Bedeutung bekommen, dass der Sieg eines Landes in zwei Jahren hintereinander im Grunde undenkbar sei.

Schlagersänger Guildo Horn tippt auf jeden Fall auf eine Platzierung in den vorderen Reihen für Lena. "Wenn nicht, auch nicht schlimm", sagte Horn, der 1998 beim Grand Prix den siebten Platz belegt hatte. Musiker Herbert Grönemeyer rät Lena, Kritiken nicht zu ernst zu nehmen. "Man muss sich da einfach ein dickes Fell angewöhnen", sagte er am Montagabend in der ARD-Sendung "Beckmann". Nach der Lena-Manie im vergangenen Jahr wurde in diesem Jahr auch Kritik laut - vor allem an der Entscheidung, Lena noch mal beim Contest antreten zu lassen. dpa

saarbruecker-zeitung.de/esc