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Katharina findet letzte Ruhe im Heimatort

Katharina findet letzte Ruhe im Heimatort

Plattenburg. In einer bewegenden Trauerfeier haben Angehörige der am Kap Arkona tödlich verunglückten Katharina am Freitag des Mädchens gedacht. Auf Wunsch der Familie hatten nur engste Verwandte und Vertraute Zugang zu der kleinen Feldsteinkirche in ihrem brandenburgischen Heimatort Plattenburg. Dutzende Kerzen schmückten von außen die Dorfkirche

Plattenburg. In einer bewegenden Trauerfeier haben Angehörige der am Kap Arkona tödlich verunglückten Katharina am Freitag des Mädchens gedacht. Auf Wunsch der Familie hatten nur engste Verwandte und Vertraute Zugang zu der kleinen Feldsteinkirche in ihrem brandenburgischen Heimatort Plattenburg.Dutzende Kerzen schmückten von außen die Dorfkirche. Der Trauergottesdienst wurde per Lautsprecher nach draußen auf den Vorplatz übertragen. Dort standen etwa 300 Menschen - unter ihnen viele Kinder - der Familie in ihrem Schmerz bei. Im winzigen Gottesraum war Katharina, die am 11. Januar ihren elften Geburtstag gefeiert hätte, in ihrem Sarg aufgebahrt. Das weiße Holz war über und über bunt bemalt: mit Blumen, Herzen und Bäumen.

Die zehnjährige Katharina war am 26. Dezember bei einem Spaziergang mit Mutter und Schwester an der Ostsee ums Leben gekommen. Über ihnen hatten sich mehrere tausend Kubikmeter Kreide und Geröll aus der 35 Meter hohen Steilküste gelöst. dpa