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Jedes dritte Kind hört fast nie Gute-Nacht-Geschichten

Jedes dritte Kind hört fast nie Gute-Nacht-Geschichten

Jedem dritten Kind in Deutschland wird selten oder nie vorgelesen. Dabei fördert Vorlesen nachweislich den familiären Zusammenhalt und erweitert den Horizont. Das geht aus der achten Vorlesestudie der Stiftung Lesen, der Wochenzeitung "Die Zeit" und der Deutschen Bahn Stiftung hervor, die gestern in Berlin vorgestellt wurde.

Demnach lesen 69 Prozent der befragten 250 Mütter und 250 Väter ihren Kindern regelmäßig vor. Sieben Prozent tun dies mehrmals am Tag, 21 Prozent einmal täglich und 41 Prozent mehrmals in der Woche. 31 Prozent äußerten, selten oder nie vorzulesen. 67 Prozent der befragten Eltern von Kindern zwischen zwei und acht Jahren gaben zudem an, dass das Vorlesen weitere Gespräche anstoße.