Institut warnt vor krebserregenden Stoffen in Kinderspielzeug

Essen/Berlin. Wissenschaftler des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) warnen vor krebserregenden Stoffen in Kinderspielzeug. Ein Bericht des Instituts an die Bundesregierung mahne "dringenden Handlungsbedarf" an, berichten Zeitungen der WAZ-Mediengruppe

Essen/Berlin. Wissenschaftler des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) warnen vor krebserregenden Stoffen in Kinderspielzeug. Ein Bericht des Instituts an die Bundesregierung mahne "dringenden Handlungsbedarf" an, berichten Zeitungen der WAZ-Mediengruppe. Danach überstiegen die in Spielzeug festgestellten Mengen gefährlicher Substanzen den Wert, der als unbedenklich gelte, zum Teil um das Hundertfache. Vor allem Billigprodukte wiesen höhere Werte auf, so eine Sprecherin. Verbraucher sollten auf das Gütesiegel "GS-geprüfte Sicherheit" achten. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) reagierte prompt und forderte schärfere Regeln für Kinderspielzeug. "Die EU-Spielzeugrichtlinie muss dringend nachgebessert werden", sagte Aigner und schloss eine nationale Regelung nicht aus. epd/afp/dpa

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