In Ostdeutschland sterben mehr Menschen an Herzleiden

In Ostdeutschland sterben mehr Menschen an Herzleiden

Das Risiko, an einem Herzleiden zu sterben, ist in ostdeutschen Bundesländern nach wie vor höher als im Westen. Einzige Ausnahme sei Berlin.

Das geht aus dem neuen Deutschen Herzbericht hervor, der gestern mit Zahlen aus dem Jahr 2011 vorgestellt wurde. Die meisten Infarkt-Toten gab es mit 104 pro 100 000 Einwohner in Sachsen-Anhalt, die wenigsten in Bremen (35). Insgesamt sterben inzwischen aber deutlich weniger Menschen an einem Herzinfarkt als noch vor 30 Jahren. 2011 traf es bundesweit rund 52 000 Menschen, 1980 waren es rund 92 800.

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