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In Deutschland nehmen Risiken für Frühgeburten zu

In Deutschland nehmen Risiken für Frühgeburten zu

Immer ältere Mütter, Zwillinge oder Drillinge nach künstlichen Befruchtungen und Wohlstandskrankheiten wie Übergewicht erhöhen das Risiko für Frühgeburten in Deutschland. Die Rate liege bei rund neun Prozent aller Geburten, teilte die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie gestern in Berlin mit.

Damit ist sie in den vergangenen Jahren nicht gesunken und liegt nach Angaben der Gesellschaft international nur im Mittelfeld. Am 17. November ist der Welttag der Frühgeborenen.

Vor rund 40 Jahren starben jedes Jahr etwa 12 000 Babys in Deutschland in ihren ersten Lebenswochen oder Monaten, berichtet Gerhard Jorch, Direktor der Universitätskinderklinik Magdeburg. Heute seien es nur noch 2200.