„Ich schlag' dich tot“ – Polizist muss zahlen

Frankfurt/Main · „Ich schlag' dich tot“ – Polizist muss zahlen Weil er bei einer Drogenkontrolle einen mutmaßlichen Dealer mit dem Tod bedroht hat, muss ein Polizist 3600 Euro an eine Hilfseinrichtung für Süchtige zahlen. Im Gegenzug wurde das Strafverfahren gegen ihn gestern vor dem Landgericht Frankfurt eingestellt.

Der Beamte hatte dem 45 Jahre alten mutmaßlichen Dealer zugerufen: "Ich schlag' dich tot".

Getöteter Gastschüler betrat weitere Garagen

Der in den USA getötete Hamburger Gastschüler Diren soll drei oder vier weitere, fremde Garagen betreten haben, bevor er erschossen wurde. Der Anwalt des Todesschützen berief sich damit auf Aussagen von Direns Begleiter gegenüber der Polizei. Zuvor war spekuliert worden, ob der 17-Jährige bei einer "Garage Hopping"-Tour womöglich Alkohol gesucht habe.

Reederei-Chef soll Fähre überladen haben

Nach dem Untergang der südkoreanischen Fähre "Sewol" mit etwa 300 Toten haben die Ermittler den Reederei-Chef unter dem Verdacht der fahrlässigen Tötung festgenommen. Sie werfen Kim Han Sik von Chonghaejin Marine vor, die Überladung der Fähre angeordnet oder zumindest davon gewusst zu haben, bevor das Schiff in See stach.

Verbotene Autofahrt endet für Frau tödlich

Eine junge Frau ist bei einer verbotenen nächtlichen Spritztour in Saudi-Arabien mit ihrem Auto tödlich verunglückt. Lokale Medien meldeten gestern, die Mittzwanzigerin habe in der Hauptstadt Riad mit ihrem Fahrzeug ein Gittertor aus Eisen gerammt. Das islamische Königreich Saudi-Arabien ist das einzige Land der Welt, in dem Frauen nicht Auto fahren dürfen.