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Historische Raststätte "Dreilinden" in Berlin versteigert

Historische Raststätte "Dreilinden" in Berlin versteigert

Berlin. Ein Relikt der deutschen Nachkriegsgeschichte hat gestern den Eigentümer gewechselt: Die Raststätte am ehemaligen Grenzkontrollpunkt Dreilinden im Süden Berlins ist für 535 000 Euro versteigert worden. Wie ein Sprecher der Deutschen Grundstücksauktionen AG gestern mitteilte, lag das Mindestgebot für die denkmalgeschützte Raststätte an der Avus (A115) bei 450 000 Euro

Berlin. Ein Relikt der deutschen Nachkriegsgeschichte hat gestern den Eigentümer gewechselt: Die Raststätte am ehemaligen Grenzkontrollpunkt Dreilinden im Süden Berlins ist für 535 000 Euro versteigert worden. Wie ein Sprecher der Deutschen Grundstücksauktionen AG gestern mitteilte, lag das Mindestgebot für die denkmalgeschützte Raststätte an der Avus (A115) bei 450 000 Euro.Das seit einem Jahrzehnt leer stehende Gebäude nahe dem einstigen Alliierten-Kontrollpunkt - im Kalten Krieg "Checkpoint Bravo" genannt - wird jedoch auch weiter nicht mit Leben gefüllt. Der neue Besitzer, eine Berliner Baumaschinen-Firma, wird das rund 5000 Quadratmeter große Grundstück den Angaben zufolge als Abstellfläche für Bagger, Kräne und Bohranlagen nutzen.

Der rundliche Bau in Rot, Blau und Gelb gilt als wichtiges Architektur-Zeugnis für die politische Situation West-Berlins bis zur Wiedervereinigung 1990. dpa