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Hinterbliebene gedenken der Opfer des Busunglücks auf A2

Hinterbliebene gedenken der Opfer des Busunglücks auf A2

Hannover. Knapp eine Woche nach dem Busunglück auf der A2 sind Angehörige und Freunde der 20 Todesopfer zu einer Trauerfeier zusammengekommen. Auch Überlebende des Flammeninfernos bei Hannover nahmen an dem ökumenischen Gottesdienst teil. "Ich glaube, ich bin das den Toten schuldig", sagte Alfons Obermeier, der das Feuer überlebte, gestern. 13 Menschen überlebten das Unglück

Hannover. Knapp eine Woche nach dem Busunglück auf der A2 sind Angehörige und Freunde der 20 Todesopfer zu einer Trauerfeier zusammengekommen. Auch Überlebende des Flammeninfernos bei Hannover nahmen an dem ökumenischen Gottesdienst teil. "Ich glaube, ich bin das den Toten schuldig", sagte Alfons Obermeier, der das Feuer überlebte, gestern. 13 Menschen überlebten das Unglück. Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) und Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD) sprachen zu den Trauergästen in der St. Johanniskirche. Die Zeremonie wurde wegen der großen Anteilnahme in der Gemeinde nach draußen übertragen. Mehrere hundert Menschen nahmen an der Andacht teil. Zwei der drei schwerverletzten Opfer waren gestern außer Lebensgefahr. Sie müssen nicht mehr künstlich beatmet werden, teilte Prof. Hans-Oliver Rennekampff von der Medizinischen Hochschule Hannover mit. Wie ein Polizeisprecher unterdessen gestern mitteilte, sind inzwischen alle 20 Opfer des Unglücks, das sich am vergangenen Dienstag ereignete, zweifelsfrei identifiziert. dpa/epd