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Großbritannien erlaubt als erstes Land Babys mit drei Elternteilen

London. Großbritannien erlaubt als erstes Land weltweit die umstrittene künstliche Befruchtung mit Genmaterial von drei Menschen. Sie betrifft nur wenige Paare: Rund 125 Babys werden jedes Jahr in Großbritannien mit einer Mitochondriopathie, einer Fehlfunktion der Mitochondrien, geboren. Diese wird von der Mutter vererbt und kann zu schweren degenerativen Krankheiten führen. Bei der Methode wird die defekte Mitochondrie aus der Eizelle entfernt und durch die einer anderen Frau ersetzt. Diese bleibt anonym. Die veränderte Eizelle wird mit dem Sperma des Vaters befruchtet und in die Gebärmutter der Mutter eingesetzt. afp

Großbritannien erlaubt als erstes Land weltweit die umstrittene künstliche Befruchtung mit Genmaterial von drei Menschen. Sie betrifft nur wenige Paare: Rund 125 Babys werden jedes Jahr in Großbritannien mit einer Mitochondriopathie, einer Fehlfunktion der Mitochondrien, geboren. Diese wird von der Mutter vererbt und kann zu schweren degenerativen Krankheiten führen. Bei der Methode wird die defekte Mitochondrie aus der Eizelle entfernt und durch die einer anderen Frau ersetzt. Diese bleibt anonym. Die veränderte Eizelle wird mit dem Sperma des Vaters befruchtet und in die Gebärmutter der Mutter eingesetzt.