Neue Studie Warum die Gen Z unter „Speisekarten-Angst“ leidet

Ein Restaurantbesuch soll im Idealfall ein schönes Erlebnis sein. Für Gen Z-Erwachsene kann er aber schnell mal zum Stressfaktor werden. Wie viele der Erwachsenen unter „Speisekarten-Angst“ leiden und was dahinter steckt.

Süßkartoffel mit Lachs in Teriyakisoße (Symbolbild): Viele Befragte haben Angst vor einer falschen Entscheidung im Restaurant.

Süßkartoffel mit Lachs in Teriyakisoße (Symbolbild): Viele Befragte haben Angst vor einer falschen Entscheidung im Restaurant.

Foto: dpa-tmn/Doreen Hassek

„Obwohl die meisten Menschen sich darauf freuen, während der Feiertage auswärts zu essen, zeigt unsere Forschung, dass es für einige stressig sein kann.“, so der CEO der britischen Restaurantkette „Prezzo“. Diese führte nun eine Befragung durch, bei welcher 2000 Menschen dazu befragt wurden, wie entspannt sie sich beim Essengehen fühlen.

Die New York Post berichtet, dass 67 Prozent der Befragten angaben, unter „Speisekarten-Angst“ zu leiden. Unter den 18-24-Jährigen, der Gen Z, lag die Anzahl sogar bei ganzen 86 Prozent. Ein Drittel der jüngeren Generation der Erwachsenen gab sogar an, dass sie aus Angst vor der Bestellung eine andere Person für sich bestellen lassen würden.

Wie kommt es bei jüngeren Erwachsenen zu „Speisekarten-Angst“?

Wie ein Professor der Montclair State University verrät, haben wohl viele der 18-24-Jährigen Probleme beim sozialen Interagieren. Wegen Covid und durch andere Faktoren hätten sie elementare soziale Fähigkeiten nicht erlernt.

Außerdem seien die gestiegenen Preise in den Restaurants ein großer Faktor für die Angst vor dem Essengehen.

Zuletzt haben viele der Befragten auch Angst, dass sie auf der Speisekarte kein passendes Gericht finden oder sich sogar für das Falsche entscheiden könnten. Unter den Gen Z-Befragten gaben 40 Prozent demnach an, dass sie ein Restaurant nicht besuchen würden, wenn sie die Speisekarte vorher nicht kennen.

(esch)
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