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Gefährliche Quallen-Plage vor Nordspanien

Gefährliche Quallen-Plage vor Nordspanien

München. Gefährliche Quallen trüben in diesem Jahr die Badefreuden an mehreren Stränden in Europa - jetzt ist davon auch die spanische Atlantikküste betroffen. So seien in den Gewässern vor Kantabrien zum ersten Mal sogenannte Staatsquallen aufgetaucht, teilte der ADAC gestern in München mit. Die Tiere seien stets in Kolonien unterwegs

München. Gefährliche Quallen trüben in diesem Jahr die Badefreuden an mehreren Stränden in Europa - jetzt ist davon auch die spanische Atlantikküste betroffen. So seien in den Gewässern vor Kantabrien zum ersten Mal sogenannte Staatsquallen aufgetaucht, teilte der ADAC gestern in München mit. Die Tiere seien stets in Kolonien unterwegs. Um Urlauber zu schützen, wurden an einigen Stränden gelbe Warnflaggen gesetzt. In der vergangenen Woche hatten Experten bereits vor Feuerquallen an der französischen Mittelmeerküste zwischen Cannes und Cagnes-sur-Mer gewarnt. Auch Italien wird nicht verschont: "An der Adria kommen sie im Sommer relativ häufig vor", warnt Professor Hans-Dieter Nothdurft vom Tropeninstitut der Universitätsklinik in München. Sie kommen in Schüben und bleiben ein paar Wochen. Danach ist der Spuk aber wieder vorbei. Keime oder verdrecktes Wasser müssen Urlauber dagegen in den meisten europäischen Badegewässern nicht befürchten. Wer mit einer Qualle in Berührung kommt, sollte die Haut nicht mit Wasser behandeln. Am besten eigne sich verdünnter Essig, mit dem die betroffene Stelle abgerieben wird. Bei roten Striemen empfiehlt der Mediziner, sofort einen Arzt aufzusuchen. dpa