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Früherer „Besenstielräuber“ erpresste FC Bayern München

Früherer „Besenstielräuber“ erpresste FC Bayern München

Der frühere "Besenstielräuber" muss sich erneut vor Gericht verantworten. Im vergangenen Februar soll der inzwischen 64-jährige, arbeitslose Mann aus Olching bei München versucht haben, den FC Bayern München um insgesamt drei Millionen Euro zu erpressen. Sollte der Club nicht zahlen, bestehe Lebensgefahr für Spieler und Zuschauer, habe es in dem Erpresserbrief geheißen. Davon ließ sich der Club nicht beeindrucken. Von diesem Freitag an muss sich der "Besenstielräuber" vier Tage lang wegen versuchter räuberischer Erpressung vor dem Landgericht München I verantworten.

Der "Besenstielräuber" hat seinen Namen seiner Vorgehensweise in den 90er Jahren zu verdanken. 16 Mal hatte er Banken in Bayern überfallen. Er sperrte Bankangestellte in Putzräume und verrammelte die Tür mit einem Besenstiel. Dafür kassierte er eine Haftstrafe von 13 Jahren und sechs Monaten. Nach seiner Entlassung soll es ihm nicht gelungen sein, wieder ein normales Leben zu führen.