England ist laut neuem Reiseführer "Land der Besessenen"

England ist laut neuem Reiseführer "Land der Besessenen"

London. Einst war das Land für seine Königsfamilie, gute Manieren und William Shakespeare berühmt - doch ein am Freitag erschienener Reiseführer zeichnet ein anderes Bild: England sei heute eine Nation "der Dicken, der von Sex und Partys Besessenen und Fernsehsüchtigen"

London. Einst war das Land für seine Königsfamilie, gute Manieren und William Shakespeare berühmt - doch ein am Freitag erschienener Reiseführer zeichnet ein anderes Bild: England sei heute eine Nation "der Dicken, der von Sex und Partys Besessenen und Fernsehsüchtigen". Wie in "Rough Guide to England" weiter zu lesen ist, gibt es kein anderes Land, das so "faszinierend, schön und kulturell vielschichtig" und gleichzeitig so "irritierend" ist. Das vom Irakkrieg und Terroranschlägen in London 2005 traumatisierte Land habe sich zu einem "Quengler und Streithammel" entwickelt, deutliches Zeichen einer Identitätskrise. Auch wenn die "überteuerten" öffentlichen Verkehrsmittel kritisiert werden, fällt das Buch insgesamt kein negatives Urteil. Lob gibt es für die Tierliebe , die Großzügigkeit bei der Aufnahme von Flüchtlingen und die blühende Kultur. afp