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Dutzende Tote und Hunderte Verletzte nach Explosion in China

Dutzende Tote und Hunderte Verletzte nach Explosion in China

Gewaltige Sprengstoff-Explosionen in einem Lagerhaus haben in der chinesischen Hafenstadt Tianjin ein Inferno ausgelöst: Mindestens 44 Menschen kamen bei den Detonationen und einem folgenden Großbrand in einem Industriegebiet ums Leben, wie die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua gestern berichtete.

Etwa 520 Menschen wurden demnach ins Krankenhaus gebracht, 66 davon schweben in Lebensgefahr. Auf einem nahen Parkplatz wurden nach Medienangaben mehr als 2700 fabrikneue Volkswagen vernichtet. Insgesamt wurden rund 1000 Einsatzkräfte der Feuerwehr an den Unglücksort geschickt.

In einer Rede an die Menschen von Tianjin kündigte Chinas Präsident Xi Jinping an, das Unglück werde "genau untersucht" werden und die "Verantwortlichen streng bestraft" werden. Laut Xinhua wurden leitende Mitarbeiter der Logistik-Firma, der die Lagerhäuser gehören, festgenommen. Hunderte Menschen hatten sich bislang zum Blutspenden gemeldet. Tianjin hat mehr als 10 Millionen Einwohner und ist eine bedeutende Hafenstadt östlich von Peking.