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Die Urzeit-Bäume im Wollemi Nationalpark in Australien wurden vor den Bränden gerettet

Wollemi Nationalpark : Urzeit-Bäume in Australien vor Buschbränden gerettet

Seit Monaten wüten vor allem im Südosten Australiens heftige Brände, nach Angaben der Regierung starben bisher 28 Menschen. Mehr als 11,8 Millionen Hektar standen in Flammen. Das entspricht etwa einem Drittel der Fläche von Deutschland.

Viele Menschen in den Brandgebieten stehen vor den Trümmern ihrer Existenz – für die einheimischen Tiere ergibt sich nun eine besondere Gefahr: Vögel, Eidechsen und Nagetiere fallen Raubtieren wie Füchsen und Katzen leichter zur Beute. Die Tiere hätten bei den Bränden viele Schutzräume verloren, sagte Sally Box, Australiens Beauftragte für bedrohte Arten, dem Radiosender ABC. Eine gute Nachricht in Sachen Naturschutz kam derweil aus dem Wollemi Nationalpark nordwestlich von Sydney, der Teil eines Unesco-Welterbe-Gebiets ist. Dort sorgten Spezialkräfte dafür, dass die Wollemien eines der „Mega-Feuer“ überlebten, wie die Regierung von New South Wales bestätigte. Diese Bäume galten bis zu ihrer Entdeckung in dem Park 1994 als ausgestorben. Sie stehen auf einem geheimgehaltenen Gebiet. Den Helfern gelang es, sie zu retten.