Podcast über RTL-Tanzshow Profitänzer Christian Polanc wirft Let's Dance Juror Joachim Llambi „Manipulation“ vor

Christian Polancs fällt ein hartes Urteil an Let's Dance Juror Joachim Llambi und wirft ihm Manipulation vor.

Christian Polanc: Let's Dance Juror Joachim Llambi „manipuliert“​
Foto: dpa/Thomas Banneyer

Von vielen wird er wegen seiner harten Urteile gefürchtet. Let's Dance Juror Joachim Llambi nimmt selten ein Blatt vor den Mund, wenn er die Tänze der Stars kommentiert. Während Motsi Mabuse und Jorge González öfter versuchen, versöhnliche Worte zu finden, spricht Llambi aus, was er denkt. Und das ist eben nicht immer gut. Nun wird er deshalb von Profitänzer Christian Polanc stark kritisiert.

Podcast „Let's Talk About Dance“ über 10 Folge von Let's Dance

In seinem Podcast „Let's Talk About Dance“ spricht Profitänzer Christian Polanc wöchentlich über die Folgen von Let's Dance. Von 2007 bis 2023 war Polanc selbst Tänzer in der RTL-Sendung. In der vergangenen Folge sprach er über Show 10, der RTL-Tanzsendung. Spezial-Gast war dabei Maite Kelly.

In einer besonderen Show wurden die Fernsehzuschauer von den Stars und Profitänzern ins Moulin Rouge entführt. Denn statt wie an den anderen Freitagabenden wurde nicht im RTL-Studio, sondern im Kölner Musical Dome getanzt. Das war der erste Ortswechsel überhaupt in der 18-jährigen Geschichte. Getanzt wurde dann auch teilweise zum Soundtrack des Musicals, dass in dieser Musical-Stätte derzeit gezeigt wird.

Let's Dance: Was Christian Polanc an der „Moulin Rouge“-Folge störte

Polanc fand die Special-Show alles in allem gut, doch es gab Dinge, die den Profi störten. So sah man beim Tanzen, dass die Bühne im Musical-Dome nicht wirklich perfekt für die Paartänze ausgelegt war. Störende Schienen hinderten zum Beispiel an perfekter Fußarbeit, die Paare kamen nach Polancs Aussagen auch nicht so gut mit der neuen Bühnensituation klar und einiges mehr.

Doch eine Sache störte den Profitänzer am meisten. "Ich finde es nicht gut, wenn die Jury – und das sogar, ohne einen Hehl daraus zu machen – die Zuschauer manipuliert", sagte Polanc. Laut Polanc machte vor allem Joachim Llambi in der gesamten Sendung keinen Hehl daraus, zu betonen, dass Ann-Kathrin Bendixen auf keinen Fall weitergewählt werden dürfte.

Joachim Llambi kritisiert Ann-Kathrin Bendixens Tänze

Bei der Influencerin fiel schon früh auf, dass sie tänzerisch nicht so stark ist, doch die Zuschauer riefen in solch einer Vielzahl an, dass sie immer wieder weiterkam. In Show 8 war eigentlich Schluss für sie, doch da Tony Bauer aus gesundheitlichen Gründen aus der Show ausschied, kam sie in Show 9 wieder zurück. Nun tanzte sie auch in Show 10 wieder mit und musste sich demnach dem Urteil von Joachim Llambi stellen. Für den ersten Tanz erhielt sie mit Tanzpartner Valentin Lusin 18 Punkten von der Jury, für den Dreiertanz mit Alexandru Ionel gab es 16 Punkte. Dazu harte Kritik - hauptsächlich von Llambi. Der Juror sagte zum Beispiel zu ihrem ersten Tanz, dass er „für mich nicht halbfinalwürdig“ sei.

Jury-Urteil sollte keinen Einfluss auf Zuschauerstimmen haben

Dies und seine vier Punkte für den zweiten Tanz verstand Polanc auch als Hinweis für das Publikum, was ihm nicht passte. Es sei das eine, mit dem Urteil das Votum abzugeben, „aber was zum Teufel hat die Jury mit den Anrufern zu tun?“. Für den Profitänzer würde die Wertungen an sich schon genug Einfluss ausüben. Er gibt klar zu verstehen, dass er findet, dass die Jury sich aus den Aufrufen zu Anrufen heraushalten solle. Ihm sei dabei auch egal, ob es für oder gegen ein Tanzpaar sei. Durch die Votings der Jury würde das Publikum sowieso schon genug beeinflusst.

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