Belgischer Amokläufer kann sich angeblich an nichts erinnern

Belgischer Amokläufer kann sich angeblich an nichts erinnern

Brüssel. Nach dem Blutbad in einer belgischen Kinderkrippe hat sich der Täter erstmals geäußert. Der 20-Jährige könne sich an die Tötung der Babys und der Betreuerin nicht erinnern, sagte gestern sein Anwalt Jaak Haentjens. Das Gleiche gelte für den gewaltsamen Tod einer 73-Jährigen, die er eine Woche zuvor erstochen haben soll

Brüssel. Nach dem Blutbad in einer belgischen Kinderkrippe hat sich der Täter erstmals geäußert. Der 20-Jährige könne sich an die Tötung der Babys und der Betreuerin nicht erinnern, sagte gestern sein Anwalt Jaak Haentjens. Das Gleiche gelte für den gewaltsamen Tod einer 73-Jährigen, die er eine Woche zuvor erstochen haben soll. Vor dem Gericht von Dendermonde machte der junge Mann keine Aussagen. "Er findet schlimm, was passiert ist, aber weil er sich an die Taten nicht zu erinnern vermag, kann man nicht von einer echten Einkehr sprechen", sagte sein Anwalt. Er schilderte seinen Mandanten als jungen Menschen mit psychischen Problemen, der kaum Kontakt mit seiner Familie gehabt habe. Vor zwei Jahren habe er unter einer schweren Depression gelitten und Stimmen im Kopf gehört. dpa