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Bayerns Gerichtsgebäude sollen Metalldetektoren erhalten

Bayerns Gerichtsgebäude sollen Metalldetektoren erhalten

Dachau/München. Nach den tödlichen Schüssen in Dachau sollen alle Gerichtsgebäude in Bayern zügig mobile Metalldetektoren erhalten, wie sie auf Flughäfen stehen. Das teilte Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) am Sonntag in München mit. Bei Neubauten und Sanierungen von Justizgebäuden würden die Detektoren, durch die Gerichtsbesucher hindurchlaufen müssen, künftig fest eingebaut

Dachau/München. Nach den tödlichen Schüssen in Dachau sollen alle Gerichtsgebäude in Bayern zügig mobile Metalldetektoren erhalten, wie sie auf Flughäfen stehen. Das teilte Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) am Sonntag in München mit. Bei Neubauten und Sanierungen von Justizgebäuden würden die Detektoren, durch die Gerichtsbesucher hindurchlaufen müssen, künftig fest eingebaut. Unterdessen hat die kriminaltechnische Untersuchung bestätigt, dass der Todesschütze von Dachau neben dem jungen Staatsanwalt auch den Richter töten wollte. Dies sagte Kriminaloberrat Manfred Frei der "Süddeutschen Zeitung". Der 54 Jahre alte frühere Transportunternehmer hatte während einer Urteilsbegründung gegen ihn eine Pistole gezogen und auf den Richter und den Staatsanwalt geschossen. Gegen ihn wird wegen Mordes und versuchten Mordes ermittelt. dpa