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Astronmen lass Bürger nach Signalen der Außerirdischen suchen 

Weltweites Datenprojekt : Bürger sollen nach Signalen der Außerirdischen suchen

Für die Suche nach außerirdischen Zivilisationen haben Astronomen den bislang größten Datensatz öffentlich zugänglich gemacht: Die Initiative „Breakthrough Listen“ hat zwei Petabyte (also Billiarden Byte) Rohdaten von Radioteleskopen ins Internet gestellt, wie die beteiligte Universität von Kalifornien in Berkeley berichtete. 

Die Daten stammen vom Parkes-Radioteleskop in Australien und vom Green-Bank-Radioteleskop in den USA. Sie hatten die Milchstraße nach möglichen Funksignalen außerirdischer Zivilisationen abgehorcht. Bei der Auswertung der Daten geht es darum, Signale zu ermitteln, die sich vom natürlichen astrophysikalischen Hintergrundrauschen abheben. Für diese Herkulesaufgabe hofft die Initiative auf die Hilfe von anderen Forschern wie etwa Experten für Maschinenlernen und künstliche Intelligenz. Auch Bürger können sich beteiligen: Ein Teil der Daten kann über das Bürgerforschernetzwerk SETI@Home der Universität von Kalifornien auf heimischen PCs analysiert werden.